3 Irrtümer über Ihre Angebotsabgabe

Irrtum 1: Ich muss das alles auf ein Blatt quetschen

Um Himmels willen, wie sieht das denn aus? Zu jedem Angebot gehört ein Anschreiben! Das Anschreiben gibt Ihnen Raum, zu vermitteln, dass Sie das Anliegen des Kunden verstanden haben. Hier erklären Sie zudem, warum Sie die richtige Person für diesen Auftrag sind!
Woher soll es der Auftraggeber sonst wissen?
Lassen Sie das aus, geht es entweder über den Preis oder den Job bekommt jemand, der sich besser präsentieren kann!

Irrtum 2: Den Auftrag bekommt immer der billigste Anbieter

Das ist ein Vorurteil! In der Regel geht der Auftrag an denjenigen, der zuverlässig und sympathisch erscheint. Sie kaufen für sich ja auch nicht immer das Billigste, sondern das, was Sie für am Besten, Passendsten oder Angenehmsten halten, oder? Ihre Kunden sehen das genau so. (Es gibt Ausnahmen wie öffentliche Ausschreibungen und Kunden, denen eh egal ist, was bei der Fotografiererei herauskommt.)

Irrtum 3: Ich muss alle Arbeitsschritte mit Preisen versehen

Viele Angebote sehen wie ein Verwirrspiel aus. Und oft wirkt das, was in der Summe steht, astronomisch. Da sagt der Entscheider: „Hallo: 6.800 Euro für zwei Tage Arbeit? Geht’s noch?“ In einigen Fällen kann es daher viel besser sein, einen Preis pro Motiv (in diesem Fall z. B.: 25 Motive à 272 Euro) anzugeben. Der wirkt dann auf den Kunden relativ günstig.
Alles eine Frage der Präsentation! Und der super Effekt: Wenn er mehr Bilder gemacht haben will, zahlt er sie anstandslos.
Je mehr Angebotsbestandteile, desto höher die Gefahr des Herunterhandelns.
Preisen Sie nie etwas einzeln aus, das obligatorisch sein sollte (Beispiel: RAW-Entwicklung). Sie können stattdessen sagen: Im Preis inkludiert sind: RAW-Entwicklung, Daten-Management, Bildrechte xy.