Was erfahren andere auf der Über mich-Seite?

Häufig schreibe und spreche ich darüber, wie wichtig es ist, auf seiner Website als Person erkennbar zu werden. Vielleicht gehören Sie auch zu denen, die denken, das sei zu privat. Den Besuchern Ihrer Internetpräsenz möchten Sie nicht zu viel von sich preisgeben und verzichten womöglich auf eine Über mich-Seite.

Vertrauen Sie jemandem, über den Sie nichts wissen?

Wer sind Sie? Wirken Sie sympathisch?
Es ist erstaunlich schwierig, zu sagen, wer man ist. Was nicht zuletzt daran liegt, dass es so unglaublich viele Aspekte der Selbstbestimmung gibt. Sie können sich anhand Ihres Berufes beschreiben (Ich bin Fotograf/in) oder anhand ihres beruflichen Status‘: ich bin Selbstständiger, Freiberufler, Künstler, Angestellter. Sie können sich über Ihr Einkommen definieren (ich brauche dringend einen Auftrag) oder Ihre Besitztümer: Ich habe eine Hasselblad- (oder Phase One)-Mittelformatkamera. Sie könnten Ihre Leistungen zur Basis Ihrer Selbstdefinition nehmen und die erhaltenen Preise und Auszeichnungen nennen.
Wichtig könnte auch eine der Rollen sein, die Sie in der Familie innehaben. Sie könnten sagen: Ich bin Mutter/Vater von drei Kindern.
Das sind die Angaben, die häufiger in „Über mich“-Seiten von Fotografinnen und Fotografen vorkommen. Wie Sie sehen, bleibt doch vieles, das eine Person ausmacht, ungenannt. Gleichwohl ist das, was Sie auswählen, immer sprechend. Sie beeinflussen damit, was andere über Sie denken. Wirken Sie sympathisch? Vertrauenerweckend? Kooperativ?

Ihre Über mich-Seite ist Ihre wichtigste Seite. Mit ihr können Sie neue Kunden gewinnen (oder Interessenten vergraulen).

Das sollten Sie unbedingt vermeiden
Man muss vor allem darauf achten, nicht unwillentlich etwas durchsickern zu lassen, beispielsweise eine unsichere Selbsteinschätzung wie die, Anfänger zu sein. Das baut kein Vertrauen auf. Kein Kunde will Testkandidat werden. Auch Vergleiche zum eigenen Nachteil, wie die Ansicht, man sei nicht so gut wie andere, sollte man aus seinen Gedanken schleunigst streichen. Sie fließen meist unwillentlich in die Selbstdarstellung ein.
Wir sind genau das, was wir selbst über uns denken!
Um im Leben glücklich und im Beruf erfolgreich zu sein, ist es darum wichtig, sich nicht selbst klein zu denken, sondern sich über seine Vorzüge klar zu werden – und die auszubauen.
Es hilft, das Feedback und die Ermutigung der Fachfrau einzuholen.

Nach fünfzehn diskreten Jahren als Photoconsultant („Die Fotografenflüsterin“) und Autorin des Branchenklassikers „Erfolg als Fotograf(Link zur Website), habe auch ich inzwischen Referenzen online. Als Vertrauen bildende Maßnahme für jene, die sich gerne helfen lassen würden, aber zögern. Fühlt sich gut an. Hätte ich viel eher tun sollen.

Warten Sie also nicht damit, gut vor sich und Ihren Auftraggebern dazustehen!

Ich kann Ihnen helfen, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Was wünschen Sie sich?