Robbins/Becher: Displacements

Die erste getuschelte Frage der Kollegen in der Ausstellung war: „Warum die hellblauen Bilderrahmen?“ Weil die bei der Serie „770“ für die Farbe Israels stehen, wie mir Max Becher erklärte, und sie sich immer für zum Thema farbig passende Rahmen entscheiden. Das hat in der Ausstellung den Vorteil, dass sich die einzelnen Serien leicht voneinander trennen lassen, ist aber bei dominanten Rahmenfarben etwas ablenkend.

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PhotoEspana 2016: Europas

Vom 1. Juni bis zum 28. August sind im Rahmen der PhotoEspaña 94 Ausstellungen an 52 Orten – hauptsächlich in Madrid – zu sehen, an denen 330 Künstler beteiligt sind. Die Klammer bildet die Vision von Europa, die recht divers sein kann, daher wählten die Veranstalter den Plural. Es ist aber nicht die numerische Größe, sondern die Qualität der Ausstellungen und Räumlichkeiten, die Madrid so attraktiv macht.

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Julia Runge: Basterland

In Namibia hat Julia Runge ihre Abschlussarbeit an der Ostkreuzschule fotografiert und war damit, wie berichtet, einer der Gewinner des Popcap ’16 (die erste, jüngste Deutsche noch dazu!) Den Bildern, die nun bald weltweit ausgestellt werden, sieht man an, dass Julia Runge wie schon bei früheren Aufenthalten mit den Porträtierten lebte und in die Hausarbeit eingebunden war.

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Fotoarbeiten ausgewählt für „Das imaginäre Museum“

Welche Fotoarbeiten würden in Ihrem „imaginären Museum“ hängen? Peter Gorschlüter vom MMK und seine Kuratorenkollegen aus Liverpool und Metz setzen auf die Klassiker Jeff Wall und Cindy Sherman ebenso wie auf Sugimoto, präsentieren aber auch zwei Positionen zum Libanon. In Frankfurt bis zum 4. September 2016 zu sehen. Im Centre Pompidou Metz wird die Ausstellung vom 21.10.2016 bis 27.3.2017 gastieren.

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Susan Meiselas: Carrying the Past, Forward

Mit VIDEO aus der Ausstellung! Susan Meiselas ist bekannt für ihren besonderen dokumentarischen Stil und ihr visuelles Storytelling: Die Magnum-Fotografin ergänzt ihre Fotografien vielfach mit Interviews, handgemachten Erinnerungsbüchern, Filmen, Projektionen und Archivmaterialien. Collagenartig hält sie so historische Ereignisse fest – und zugleich die damit verbundenen Schicksale von Menschen.

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Christiane Birr: Wissensspeicher

Christiane Birr spürt in ihrem Langzeitprojekt dem medialen Wandel nach, ausgehend von der Faszination alter Bücher und deren Konservierung zu ihrer Übersetzung in das digitale Universum, in denen neue Leser sie erwarten. Die Serie ist weiterhin in Arbeit, hier auf fotofeinkost zeigen wir ein „sneak peek“ auf das spannende Projekt.

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Christine Pfeffer: „Du fehlst!“

Das Fotoprojekt zu Unfallkreuzen entstand (im Rahmen des Langzeitworkshops 2015) aus dem Wunsch heraus, diese Gedenkorte näher zu betrachten und sichtbar zu machen. Häufig fahren wir an solchen Kreuzen vorbei, aber so gut wie nie sehen wir sie uns wirklich an: Wie sind sie gestaltet? Was ist für die Angehörigen – oder den Verstorbenen – so wichtig gewesen, dass es dort abgelegt wird? Wie grenzen die Angehörigen diesen wichtigen Ort von der oft vernachlässigten Umgebung ab? Welche Zeichen der Liebe, Trauer und Anteilnahme finden sich dort? Wie verändert sich ein solcher Gedenkort im Laufe der Jahre?

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Patrik Fuchs: Schneezeichen

Was dem Schweizer oder auch dem Bayern ganz vertraut sein mag, ist eben im schneefernen Rhein-Main-Gebiet ein Rätsel. Schneezeichen werden nämlich nur bei Schneehöhen über 50 cm eingesetzt, um den Fahrbahnrand zu markieren. Und lustigerweise sind sie in unserer durchgenormten Gesellschaft nicht normiert, es gibt also sowohl vom Material her als auch von den Farbigkeit zahlreiche Varianten. Patrik Fuchs hat die schönsten eingesammelt und im Atelier fotografiert. Im Niggli Verlag ist nun eine Leinenkassette mit 60 Karten erschienen.

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Jessica Fulford-Dobson: Skate Girls of Kabul

Eine afghanische NGO nutzt das Skateboardfahren, um Kindern Bildung näher zu bringen. Dei Londoner Fotografin Jessica Fulford-Dobson ergriff die Möglichkeit, junge Mädchen aus einem wunderbaren, wenn auch kriegsgebeutelten Land dabei zu fotografieren, wie sie etwas für ihr Land Außergewöhnliches tun. Außerdem erhoffte sie sich, durch ihre Bilder mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für diese ermutigende Geschichte aus Afghanistan zu generieren – was ihr gelungen ist! Jetzt bei Pavlov’s Dog in Berlin zu sehen.

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