Das zweite Gesicht – Hommage à Leonore Mau in Hamburg
Die Hamburger Fotografin Leonore Mau verstarb am 22. September 2013 im Alter von 97 Jahren. Zu ihrem Andenken zeigt das Haus der Photographie in den Deichtorhallen eine Hommage an die Künstlerin. Eine Kabinettausstellung gibt Einblick in Leonore Maus Porträtfotografie, ein Genre, welches die Fotografin über ihr gesamtes Werk und auf den gemeinsamen Reisen mit dem […]
Entrepreneur 4.0 Award vergeben
Der Entrepreneur 4.0 Award, initiiert von der WITTENSTEIN AG in Zusammenarbeit mit der Fotografie-Agentur IMMAGIS, setzt sich thematisch mit den veränderten Bedingungen unternehmerischen Handelns im Kontext der 4. Industriellen Revolution auseinander. Insgesamt 30 internationale Fotografen und Fotografinnen sowie 12 Nachwuchstalente der renommierten Ostkreuzschule Berlin waren eingeladen, ihre Sicht auf die mit der so genannten Industrie […]
Annie Marie Musselman: Finding Trust
Beim Critical Mass Wettbewerb 2010 fiel die Arbeit den Juroren auf und auch mir blieb sie im Gedächtnis. 2013 ist nun „Finding Trust“ als Buch erschienen. Annie Marie Musselman fotografierte über Jahre hinweg in einer Auffangstation für Wildtiere – nachdem sie zunächst die Dreckarbeit gemacht hatte, wie sie hier schreibt:
Arbeit und Freizeit – 2 neue Bildbände aus dem Kehrer Verlag
Heute möchte ich auf zwei perfekt korrespondierende Bildbände von Fotografen hinweisen, die auf der Fotofeinkost-Watchlist stehen. Schon 2008 berichtete ich über die Serie „Freizeitfreunde“. Ich schrieb seinerzeit: Ursula Sprecher und Andi Cortellini haben im Raum Basel Vereine fotografiert, besser gesagt: die Menschen, die sich zu Vereinen zusammenfinden, um einen Teil, vielleicht einen großen Teil, der […]
Anna Fox: Resort 1
Ab Ende der Achtzigerjahre bildete sich in Großbritannien eine neue Art der Farbfotografie heraus. Diese independent Fotografie der Thatcher-Zeit zeigte Alltägliches ungeschönt und nah. Paul Graham, Chris Steele-Perkins und Tom Wood fotografierten in Clubs. Martin Parr („The Cost of Living“, 1989) und Paul Reas („I can help“, 1988) widmeten sich dem alltäglichen Konsumwahn. Anna Fox […]
Unseen in Amsterdam gesehen
Zum zweiten Mal fand in der vergangenen Woche die Fotomesse „mit Festivalflair“ namens Unseen in Amsterdam statt. Der Messeteil in der Rotunde der Westergasfabriek kostete 19,50 Eintritt, der Besuch des Festival-Areals, zu dem auch der Unseen Buchmarkt gehörte, war kostenlos. 24.000 Besucher wurden gezählt. Am Pressetag war es noch diesig, aber während der Veranstaltung herrschte […]
Robert Häusser gestorben
Der renommierte Fotograf Robert Häusser ist heute im Alter von 88 Jahren verstorben. Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehörte zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Sein Werk wurde mit vielen Ehrungen ausgezeichnet. Seinen fotografischen Nachlass und sein komplettes Archiv übergab er […]
DiCorcia Photographs 1975-2012 in Frankfurt
Es gibt in diesem Sommer eine Ausstellung, die jeder gesehen haben sollte, der mit einer gewissen Anspruchshaltung fotografiert. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main zeigt eine Retrospektive des Fotografen Philip-Lorca diCorcia. Es ist die erste Überblicksausstellung seiner Arbeiten in Europa und man darf durchaus dankbar sein, diese in Deutschland zu haben. Ein wenig mag eine […]
Portfolioreview: Das Beste daraus machen
Einige Bemerkungen zu Portfolioreviews auf Festivals von Martina Mettner (aus dem Buch „Erfolg als Fotograf – Wie man sein Können optimal präsentiert„) Zwanzig Minuten Aufmerksamkeit bekommen Sie in der Regel bei Reviews auf Festivals, die in Deutschland ebenso wie in ganz Europa und in den USA angeboten werden. Bei denen kann man gegen die Zahlung […]
Wie gestaltet man ein fotografisches Diptychon oder Triptychon?
Was ich suche, ist ein Lehrbuch über die Gestaltung von Di- und Triptychen von Fotos in einem gerahmten Gesamtbild. Die wenigen gesammelten Auffassungen aus meinem Bekanntenkreis dazu konvergieren, z.B. weil meine Kontexte nicht erkannt werden. Als „gereifter“ Amateur fehlen mir die Leitlinien „to do or not to do“ bei dieser für mich ganz neuen Art […]